Diät/Ernährungstipps für Einsteiger

Dieses Thema im Forum "Erfahrungen" wurde erstellt von JohnHunt, 10. Dezember 2017.

  1. JohnHunt

    JohnHunt Guest

    ((Wer die Einleitung überspringen möchte geht es direkt unter den langen Bindestrichen los. Erster Bindestrich ist Diättipps, zweiter generelle Ernährungstipps auch außerhalb der Diät sowie Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel))

    Hallo,
    ich bin nun seit 5 Monaten(geschätzt, müsste aber in etwa hinkommen)dabei diverse Ernährungsmöglichkeiten zu testen und in meiner Freizeit so viele Informationen aus dem World Wide Web in meinen Kopf zu ziehen wie nur möglich. Während dieser Zeit habe ich unter anderem folgende Diäten für mehr oder weniger lange Zeiträume ausgeübt:
    -Keto Diät
    -Low Carb
    -Renegade Diät(Intimidated Fasting)

    und diverses experimentieren mit Mischformen usw.

    Da mir hier immer nett meine Fragen beantwortet wurden, möchte ich jetzt versuchen vielleicht das ein oder andere Wissen an Anfänger weiterzugeben.

    ---------------------------------------------------------
    Was sind für mich die wichtigsten Informationen die einem als Neuling für eine Diät helfen?

    1. Grundumsatz berechnen
    2. Ziele setzen
    3. Kalorien tracken
    4. umsetzbare Ernährung überlegen
    5. Durchstarten

    1. Den Grundumsatz kann man ja ziemlich einfach über diverse Tools berechnen. Ob der auch perfekt stimmt sei mal dahin gestellt aber man kann mit den Daten ganz gut arbeiten.

    2. Ziele festlegen. Crash Diäten würde ich persönlich nicht empfehlen. Ich habe es in Verbindung mit Krafttraining zwar geschafft meine Muskelmasse sowie meine Gesundheit halbwegs zu erhalten allerdings sind diese mehr als bedenklich. Vor allem muss man ein sehr konsequenter Mensch sein und das ganze auch psychisch ordentlich verarbeiten.

    Wähle ein Ziel welches du auch umsetzen kannst. Ich komme mit einem Defizit von bis zu 600 kcal ca. gut klar. Bei Crash-Diäten hatte ich logischerweise damit eingehende Leistungsverluste sowie Probleme beim Schlaf. Das ist natürlich langfristig sehr schwierig(Langfristig sollte aber eine Crash-Diät sowieso nicht sein.).

    3. Kalorien tracken ist natürlich das A und O. Einfach auf der Verpackung oder über Google die Nährwerte rausfinden und berechnen. Bevor man verzweifelt sollte man aber lieber manchmal kleine Kompromisse eingehen. Es ist besser das Ganze nicht perfekt auszuführen als irgendwelche Fressattacken zu bekommen oder generell abzubrechen.

    5. Wichtig ist den Kohlenhydratkonsum eher niedrig zu halten. Mal abgesehen davon dass das sowieso für den Menschen so vorgesehen ist da wir keine Wiederkäuer sind. Wie weit runter man gehen kann/möchte sollte jeder selber herausfinden. Ich würde nicht direkt eine Lowcarb bzw. Ketodiät empfehlen da diese für viele schwierig umzusetzen sind und ich auch viele Informationen finden konnte die an der Wirksamkeit z.T. zweifeln. Es ist viel schwerer seinen gewünschten Umsatz mit Fleisch, Gemüse und Obst zu erzielen als mit Nudeln, Reis(Über Süßigkeiten brauchen wir da erst gar nicht zu reden :D). Somit schlägt man sich dann auch nicht mit ständigen Appetit rum(Hunger verspüren wir heutzutage eh nicht. Der Körper geht erst ab 36 Stunden ohne Nahrungsaufnahme in den Hungermodus somit ist es nur Appetit welchen man sich übrigens auch abgewöhnen kann.)
    Natürlich empfehle ich wie jeder auch Sport und eine gesunde Ernährung. Mit Sport fühlt man sich fitter und hat einen höheren Gesamtumsatz aufgrund der Leistung. Dadurch kann man für den selben Gewichtsverlust mehr essen und es ist für Menschen mit hohem Appetit einfacher durchzuhalten.

    Manche Sachen muss man einfach in der Praxis testen und herausfinden was für einen selber am Besten funktioniert. Ich spreche immerhin nicht für die gesamte Menschheit.



    -----------------------------------------------------------------------------------------------------


    Hier noch ein paar Mittel/Tipps die aus Erfahrungen und viel Recherche sehr hilfreich sein können

    1. Omega-Verhältnis auf ein normales Level kriegen(möglicherweise Fischöl supplementieren(viele Benefits))
    2. möglicherweise Vitamin D + Vitamin K2(K2 um das Vitamin D ordentlich aufnehmen zu können) supplementieren(Mangel in Europa)
    3. abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse und Obst
    4. selber kochen :)

    Weiter mögliche Mittel die viele nicht kennen von denen man gesundheitlich profitieren könnte:
    OPC(Traubenkernextrakt) - ist so eigentlich nicht wirklich in der Ernährung vorhanden und kann bei vielen Beschwerden helfen.
    MSM - bei diversen Schmerzen, einfach recherchieren

    Vielleicht informieren sich ein paar Personen, die davon profitieren könnte, näher.


    Nahrungsergänzungsmittel stellen natürlich keinen Ersatz für eine gesunde Ernährung dar. Die Supplemente welche ich hier aufgezählt habe sind alle äußerst positiv für die Gesundheit aber in einer normalen(auch sehr gesunden) Ernährung kaum bis gar nicht vorhanden. Schon gar nicht in den effektivsten Dosierungen.



    Das wären meine Erfahrungen bzw. Zusammenfassungen von vielen Informationen. Ich kann nicht garantieren dass alle Inhalte zu 100% stimmen, da auch Studien meist bestimme Dinge nicht perfekt beweisen können. Solltet ihr manche Punkte anzweifeln, lasst es mich wissen, denn ich möchte selbstverständlich keine falschen Informationen verbreiten.

    Über interessante Diskussionen freue ich mich.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Dezember 2017
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. tiga

    tiga Stamm Mitglied

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    real food - keto - if
    Das liest sich ja wie die Einleitung eines Shops für Nahrungsergänzungsmittel.

    Halte ich für reichlich nutzneutral. Wenn man genug (ordentliches) Fett isst, ist auch von allen drin.
    Warum sollte es da einen grundsätzlichen Mangel geben? Es geht auch ohne jegliche Supplemente.
    Halte ich ebenfalls für fraglich. 1-2 Portionen Gemüse pro Woche sind hinreichend, wenn man genug Fleisch und Eier isst.
    Da bin ich komplett deiner Meinung. Wichtig dabei ist aber auch, dass man mit wirklichen Rohstoffen kocht und alle Fertigprodukte und fast alle halbfertigen Zutaten meidet
     
    Linea gefällt das.
  4. JohnHunt

    JohnHunt Guest


    Hi,
    ich habe mich teilweise etwas falsch ausgedrückt. Der Punkte mit den Supplementen sollte vielleicht ein Anstoß zur Recherche sein, da man sehr viel davon profitieren kann wenn die Mikronährstoffe stimmen :)
    Natürlich kann man bereits sehr vieles vermeiden wenn die Ernährung halbwegs in Ordnung ist. Du hast auch mit deiner Aussage recht dass es reicht(man hat aber die Benefits von EPA und DHA nicht) genügend ordentliche Fette zu konsumieren. Allerdings ist ordentliche Fette auch ein schwieriger Begriff. Wenn man Tabellen für den Omega 3 und Omega 6 Quotienten nachliest, wundert man sich bei so manchem Produkt :). Mit Fischöl wollte ich nur darauf aufmerksam machen dass man davon profitieren kann. EPA und DHA ist nun mal ausschließlich in Fischprodukten enthalten und wird kaum in sinvollen Mengen aufgenommen. Jedoch bietet es sehr viele gesundheitliche Vorteile.

    Bezüglich Vitamin D ist es nun mal so dass in Europa aufgrund der wenigen Sonnenstunden viele Menschen an einem Mangel leiden und das deutlich die Gesundheit beeinträchtigen kann. Es war lediglich ein Tipp sich darüber mal zu informieren.
    Wegen dem Punkt Obst und Gemüse halte ich es aber für fragwürdig ob man bei so manchem Mikronährstoff nicht auf einen Mangel kommt bei 1-2 Portionen Gemüse/Obst pro Woche.

    OPC und MSM habe ich erwähnt da nicht so viele davon wissen und es bei einigen der bekannten Leiden von vielen Menschen helfen kann.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Dezember 2017
  5. miri

    miri Stamm Mitglied

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    Ich habe hier eine Dose V-Omega, essentielle EPA + DHA Omega 3 Fettsäuren stehen, geeignet für Vegetarier und Veganer, also ohne Fischöl, ultra hochdosiert und aus Microalgen.

    Also musst du deine Aussage noch einmal überdenken, dass EPA und DHA ausschließlich in Fischprodukten enthalten sind.
    Sie sind in Algen enthalten, die die Fische essen.
     
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  7. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    Also Obst und Gemüse sind sicherlich optional, wenn man die weglässt bekommt man keinen Mangel.
    Anders sieht es aus, wenn man sie in kleineren Mengen nimmt.

    MAn kann suppen, muss es Ber sicher nicht.

    Leber oder Innereien sind die besten Vitaminlieferanten. Nicht umsonst gaben uns unsere Grossmütter Lebertran.
     
  8. miri

    miri Stamm Mitglied

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    Es mag aber nicht jeder Innereien.
     
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  10. söckchen

    söckchen Stamm Mitglied

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    BLE


    ... und schon gar nicht die von Fischen!
     
  11. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

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    Zumindestens deine eigenen solltest du mögen.......
     
  12. guter

    guter Stamm Mitglied

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    12.135
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    Slow Food
    och, Kaviar ist so übel nicht :cool:
     
  13. söckchen

    söckchen Stamm Mitglied

    Registriert seit:
    23. Dezember 2016
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    Wohlfühlgewicht
    Diätart:
    BLE
    Ich esse den Fischen doch nicht ihren Nachwuchs weg!
     
  14. Mayestic

    Mayestic Stamm Mitglied

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    Beiträge:
    3.494
    Diätart:
    McDonalds, Haribo und Alkohol.
    Richtig so, sonst hätten die größeren Fische ja selbst nix mehr zu fressen.

    Jetzt wo du es erwähnst. Ich fand Nierengulasch und Leber schon immer eklig. Leber geht noch so halbwegs aber nur mit viel Beilage damit ich vom Eigengeschmack abgelenkt werde, Nieren hingegen finde ich widerlich.
    Die kommen bei mir sogar noch vor Bananen und so langsam dürfte jeder hier wissen wie sehr Mirco Bananen mag.
     
  15. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2014
    Beiträge:
    5.489
    Ort:
    Thüringen
    Ketogene Bananen? Wo?
     
  16. Mayestic

    Mayestic Stamm Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2016
    Beiträge:
    3.494
    Diätart:
    McDonalds, Haribo und Alkohol.
    Super endlich kann ich mal schreiben DU hast wohl einfach nicht verstanden was ICH geschrieben habe. Also noch mal lesen.


    Falls du nicht von alleine drauf kommst. Das ich ein Vergleich. Innereien, stehn im Vergleich, für mich, geschmacklich noch weit unter Bananen und die finde ich schon eklig wie sau.

    Und falls du es unbedingt ketogen haben musst um es zu verstehn. Selbst zuckerfreier Sirup mit Bananengeschmack geht ja mal so absolut nicht.
    Oder im Krankenhaus hatte ich letztens ein Betäubungsmittel das sie mit in den Hals gesprüht haben, uhhh igitt BASF-Bananengeschmack. Aber immer noch besser als Dorschleber-Geschmack.
     
  17. Michael62

    Michael62 Stamm Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.489
    Ort:
    Thüringen
    Hyperbel heisst der zu googelnde Begriff zur "Ketogenen Banane".
     
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