Makronährstoffe berechnen

Dieses Thema im Forum "Alles über die Ketose" wurde erstellt von Sensewell, 9. Oktober 2014.

  1. Sensewell

    Sensewell Neuling

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    Hallo zusammen,

    zu erst: Ich bin Neuling was Ketogene Diät betrifft :).

    Ich bin nun 10 Tage dabei. Zumindest dachte ich das bis heute :)....

    Ich habe mir die Grundlagen zur ketogenen Ernährung aus dem Guide von aesirsports (http://aesirsports.de/2013/03/der-ketose-guide/) gezogen.

    Und nun komm ich schon zum Thema Makronährstoffe.

    Dort gibt es eine Beispielrechnung zu der Verteilung der Makros (Kapitel 3.13). Zitat:
    so.... diese Berechnung nimmt einen ganz anderen Ansatz, als das hier oft genannte 4:1 Verhältnis Fette:Eiweis.

    Nun ich habe meine Makros aufgrund der oben genannten Berechnung durchgeführt und komme auf:31kh 181ew 188fett
    Ich wiege 95 Kilo- somit wären das fast 2g EW/kg. Ich habe gestern morgen per Ketostick gemessen (+/-) und mal abends 2 h nach dem Essen (+++).

    Jetzt meine eigentliche Frage :rotfl::

    Gilt die 1g/kg EW Regel denn dafür, dass man tiefer in die Ketose? kommt?

    Denn nach AWMF (Portal für Wissenschaftliche Medizin, siehe Anhang) ist eine ketogene Diät nach dem 4:1 Verhältnis nicht für Erwachsene "geeignet". Wenn ich "nicht indiziert" (Seite 6 PDF) richtig verstehe....


    Sorry für den langen Text, aber ich mache gerne die Sachen richtig, wenn ich mich schon einschränke.


    LG.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2014
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. Sensewell

    Sensewell Neuling

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    mir ist bewusst, dass ich wahrscheinlich in der Ketose bin. Das die Messergebnisse der Stix fast nix aussagen ist mir auch bewusst! Vllt muss ich doch zu einem Gerät greifen... aber selbst das hat ja schätzfehler!
     
  4. stelpa

    stelpa Aktives Mitglied

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    1g/kg wovon? Eiweiß?
     
  5. Sensewell

    Sensewell Neuling

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    Ja, sry hatte ich vergessen.
     
  6. Bestseller

    Bestseller

  7. marianna

    marianna Aktives Mitglied

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    Also ich kenn niemanden, der diese 4:1 macht.

    Die strengen Leute machen eher die 3:1 oder schon in Richtung der modifizierten Atkins. Ich glaub, hier macht keiner mehr als 80% der Energie aus Fett, meistens eher etwas bei über 60%, schätze ich mal so.

    Ich hatte in Atkins Phase 1 meistens ziemlich genau 70% Energie aus Fett.

    Das mit dem "für Erwachsene nicht indiziert" beziehen sie doch auf Epilepsien. So verstehe ich das. Also, dass es bei Erwachsenen einfach nicht die gewünschte Wirkung zeigt in Bezug auf die Krankheit.

    Ich glaube die 1 g/kg Protein "Regel" ist dafür, dass man nicht aus Versehen seine Nieren belastet. Und sie schützt einen davor, dass das überschüssige Protein verzuckert wird und man damit aus der Ketose rauskommt, weil man ja genug Zucker hat.

    Die Berechnung für Peter finde ich angemessen für seinen Zweck. Ich finde es auch realistisch auf längere Zeit dieses Verhältnis durchzuhalten.

    Edit: Ich hab versucht das für mich auszurechnen. Also ich würde auf keinen Fall Fett verlieren, wenn ich mein Gewicht mit 33 multipliziere und 20% davon abziehe. Da würde ich mein Gewicht nur halten. Ist diese Formel nur für Frauen, die sehr viel mit sehr hohen Gewichten trainieren?

    Edit2: Nach Peters Berechnung für Frauen müsste ich 77,25% der Energie aus Fett nehmen. Ich hab die nicht-sportliche Variante berechnet mit schlechtem Körperfettanteil. Ich weiß meinen Körperfettanteil nicht.

    Edit3: Ich will das mal mit sportlich und normalem Körperfettanteil berechnen. Ich bin zu neugierig. Hach...
    Jetzt komme ich ziemlich exakt auf das Verhältnis, das ich in Atkins Phase 1 hatte. 71% Energie aus Fett. Perfekt! :cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2014
  8. Sensewell

    Sensewell Neuling

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    Hallo marianna,
    vielen Dank für deine Antwort :) . Das jemand überhaupt diesen langen Text liest :) :)

    Die Berechnung mit den 35 ist für Peter richtig, für andere Menschen (m/w), viel aktiv etc. eventuell nicht.

    Der Autor von dem Guide verweist dabei auf folgende, genaue Berechnung was den Multiplikator angeht : http://aesirsports.de/2011/09/kalorien-und-makronahrstoffberechnung-wie-viel-braucht-der-korper/

    versuchs doch damit nochmal:


    ich habe ein bodymedia armband und kann ganz gut errechnen was ich am Tag verbrauche. Nach 2 Wochen unterschiedlicher Tagesabläufe kommt man da auf einen guten Mittelwert! Der ist bei mir in dem Fall wirklich der errechnete: 95 kilo *35 =3325kcal Tagesbedarf! Also das Armband liegt leicht über dem Wert!

    LG
     
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  10. Sensewell

    Sensewell Neuling

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    verdammt deine edit2 war schneller als ich :/
     
  11. marianna

    marianna Aktives Mitglied

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    Hab vorhin noch 4 mal editiert.

    Joa, irgendwas zwischen 28 und 32 passt schon viel besser. 33 ist auf jeden Fall schon zu viel. Mein Verbrauch schwankt, wie so vieles.

    Edit: schon wieder... was ist das für ein Body Fat Calculator? Egal, was ich da eintrage kommt irgendwas mit 50% Fett raus? :confused:
    Ich hab da sogar Supermodelwerte eingetragen und es kommt über 40% Körperfett raus. :shock:
    Hab ich irgendwas überlesen, wie man das benutzt?

    Edit #100: Der erste Link ist besser. Diese "percentage" aus dem zweiten Link ist der magere Körperanteil in kg!
    Da bin ich aber erleichtert, dass ich keine 52% Körperfett habe, sondern 52 kg mageren Körperanteil. :rotfl:
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2014
  12. Sensewell

    Sensewell Neuling

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    welchen meinst du? ich finde ihn grad nicht :/
     
  13. marianna

    marianna Aktives Mitglied

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    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2014
  14. Sensewell

    Sensewell Neuling

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    Wird denn bei 1g EW/kg überhaupt die Muskelmasse geschützt, wenn nebenher noch ein GK Plan 3x die Woche durchgeführt wird?
     
  15. marianna

    marianna Aktives Mitglied

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    So wie ich das verstanden habe, wird mit ketogener Ernährung (mit genug Fett) die Muskulatur allgemein schon dadurch geschützt, weil sie nicht für die Energieversorgung herangezogen wird, wie es beim Hungern der Fall wäre. Dadurch, dass die Muskulatur benutzt wird, woird sie ja zusätzlich geschützt, weil der Körper normalerweise unnützes Gewebe aufbraucht.

    Wenn man lang genug in Ketose war, funktioniert das ganz gut, dass der Körper direkt Fett aus Nahrung und Körper verwertet und die Muskeln nicht auffuttern muss. Also soweit ich das richtig verstanden habe. Ich hab das nicht studiert oder so.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2014
  16. tiga

    tiga Stamm Mitglied

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    Was soll die ganze Rechnerei?

    Das bringt doch nichts. Durch rechnen hat noch keiner abgenommen.

    Damit sind im Grunde alle Fragen geklärt :D
     
  17. violette

    violette Mitglied

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    :point: stimmt auffallend . . . vor allem, weil das Rechnen einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit zuzuordnen ist :cheers:

    ABER (nun kommt das große "aber") hier gehts ja nicht um den Gesamtumsatz, hier geht es um die Zusammensetzung (Makronährstoffe) und da bin ich dankbar für jede Erhellung.

    Ich sitze nämlich auch wieder dran, das mache ich immer so vor einem Neustart, erst einmal die theoretischen Grundlagen erarbeiten . . . bis dahin kann ich ja noch ein bisschen Nougat naschen, aber dann . . . dann fange ich an! Ganz bestimmt ;o)
     
  18. tiga

    tiga Stamm Mitglied

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    AW: Makronährstoffe berechnen

    Das ist ja auch schnell gerechnet.

    • KH so wenig wie möglich, aber immer unter 20 g/Tag.
    • Eiweiß : Fett im Verhältnis 50:50 bis 30:70.
    • Vom Tagesenergiebedarf 80-90% aufnehmen.
    Das bedeutet: KHs werden nicht errechnet, sondern gezählt.
    Etwa so viel Eiweiß wie Fett, oder auch ein wenig mehr Fett (in Gramm). Da wird also auch nicht groß gerechnet, da man dies ja durch aufaddieren (eintragen in fddb) leicht heraus bekommt. Wenn es mehr Eiweiß als Fett war, isst man noch etwas fettes. Da wird also auch nicht wirklich gerechnet.
    Kalorien werden gezählt und das sollten eben etwas weniger sein, als man nach der Formel an Energiebedarf ermittelt hat.
    Aber auch das kann man sich schenken, denn auch hier liefert fddb die passenden Werte.

    Das leben kann so einfach sein ;)
     
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