Ginnys Ernährungstagebuchlaberblogdings

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Und es ist mal wieder Zeit der Verrückten: Meine Cousine und ich wollen morgen spontan meinen Opa besuchen, weil sein scheinbar harmloser Krebs jetzt direkt vor der Behandlung mutiert ist und doch aggressiver geworden ist.
Er verträgt die Chemo halbwegs und die Ärzte sagen, auch das kriegen sie hin - aber man weiß ja nie.
Meine Mutter muss sich natürlich wieder einmischen, hat mich gestern angerufen und nachdem sie fertig damit war, mir geschlagene 15 Minuten lang zu erzählen, meine Ohrenprobleme kämen ausschließlich daher, dass ich zu dumm wäre Ohrenstöpsel zu benutzen, hat sie beschlossen, es wäre absolut herzlos, sie nicht auch zu besuchen und hat sich kurzerhand selbst eingeladen.
Damit wird aus einem Supertrip mit meiner Lieblingscousine zu meiner Lieblingsoma hoffentlich weiterhin ein Supertrip, mit lediglich nervigem Zwischenstopp.

Aber ich muss mir mal wieder was von der Seele schreiben: Vor ein paar Monaten habe ich ein Mädel kennen gelernt, super nett, in meinem Alter UND sie hat Morbus Crohn, also im Prinzip das Brüderchen meiner Krankheit.
Allgemein hatten wir total viele gleiche Interessen und sind schnell dicke Freunde geworden. Leider haben wir auch die verrückte Mutter gemeinsam.
Ihre Situation ist etwas anders, weil ihre aufgrund fortschreitender Krankheit zunehmend verbitterte und dabei narzisstische Züge annahm. Ihre Mum ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder von verschiedenen Vätern und als meine Freundin ca 10 Jahre alt war stürzte ihre Gesundheit rapide ab. Sie sind dann zeitweise bei Verwandten gelandet und allgemein hat meine Freundin eine Menge durch, wurde von Verwandten gequält, weil sie ja nur das unliebsame, aufgedrückte Kind war, vernachlässigt und vieles mehr, über das ich hier lieber nicht spreche.
Damals schon wurde ihr Bruder heftig von der ganzen Familie bevorzugt, weil er ja der Jüngere war und das ja so viel schlechter verkraftete, der arme kleine Junge.
Ihre Mutter hatte immer wieder gesundheitliche Probleme und irgendwann kam dann das Wörtchen Pflege in den Raum. Die Krankenkasse wollte ihr Personal zur Verfügung stellen, dass dann so und so oft am Tag vorbei kommen würde.
Aber ihre Mutter entschied sich dagegen und nahm eine andere Option, bei der ihr Geld ausgezahlt wurde und sie dafür Familienmitglieder als Pflegekräfte eintragen ließ.
5 Leute wurden eingetragen - aber am Ende weigerten sich eigentlich alle, auch nur einen Finger zu rühren. So übernahm dann meine Freundin viel, viel zu jung die Aufgabe.
Aufgrund der Probleme ihrer Mutter fing sie schon mit 8-9 an, viel zu viel Verantwortung zu übernehmen und über die Jahre wurde es nur schlimmer.

Es endete damit, dass die Mutter dank Ärztepfusch und Komplikationen mit Stoma im Rollstuhl sitzt. Furchtbares Schicksal, keine Frage - aber das Problem ist, dass sie sich total auf ihrem Leid ausruht und es immer mehr an meiner Freundin ausließ. Es fing damit an, dass sie eigentlich nie ihre Mühen anerkannt hat, wann immer andere Leute sie vor ihr lobten, was sie doch für eine erwachsene, verantwortungsvolle Tochter hat, war sie richtig genervt.
Aber jetzt wird es immer schlimmer, meine Freundin wohnt für die Vollzeitpflege mit ihr zusammen in einer Wohnung und hat mittlerweile echt Angst vorm Heimkommen, weil ihre Mutter dort auf sie wartet und ihr das Leben nonstop zur Hölle macht.
Sie findet immer etwas zum Meckern, vor allem, weil meiner Freundin langsam die Energie ausgeht und sie, weil sie nebenbei auch noch normal arbeitet, zunehmend depressiv ist und eindeutig aufs Burnout zusteuert.
Ihr geht es ja sooo schlecht, weshalb sie auf keinen Fall irgendwas allein oder selbst machen kann - aber wenn es darum geht, meiner weinend flüchtenden Freundin nachzurollern und ihr Gemeinheiten an den Kopf zu schreien, DAS geht.
Naja, etwa an dem Punkt haben wir uns kennen gelernt. Ich hab sie natürlich über narzisstische Tendenzen und sowas aufgeklärt, ihr ein Buch über toxische und unzureichende Eltern aus meiner Sammlung gegeben.
Und sie hat sich extrem gewandelt in diesen paar Monaten! Im Prinzip hat sie im Schnelldurchlauf durchgezogen, wofür ich Jahre gebraucht habe, sie ist echt ein unglaublich starker Mensch.
Aber es kam, wie es kommen musste: Sie hat ihre Mutter konfrontiert, ihr gesagt, dass es so nicht weitergehen kann und sie ein Recht auf ein eigenes, erfülltes Leben hat, deshalb ausziehen wird und sie sich darum kümmern muss, dass sie entweder Pfleger bekommt oder sogar in ein Heim geht.
Die Mutter hat alles abgezogen von blinder Rage zu eisiger Verachtung, Drohungen, Schuldzuweisungen, die ganze Palette.
Meine Freundin hat das Gespräch abgebrochen und ist am nächsten Tag auf einen wohlgemerkt seit Monaten geplanten Kurzurlaub.

Als sie wiederkam war die Mutter mal wieder im Krankenhaus - und hat sie auf ganzer Ebene ignoriert.
Und sie hatte natürlich mega Panik, dass es ihr einfach so schlecht geht, dass sie nicht auf ihre Kontaktversuche eingeht, aber nope, die nette Dame drückt sie einfach weg.
Und jetzt kommt der kleine Bruder ins Spiel: Der hat sein eher verwöhntes Aufwachsen nicht gut vertragen und eifert der Mutter freudig nach.
Hat sich von kleinauf geweigert, sich ansatzweise an irgendeiner Arbeit oder dann der Pflege der Mutter zu beteiligen, auch jetzt, wo sie 25 und er nicht viel jünger ist, tut er alles, um keinen Finger rühren zu müssen.
Ist aber Mamis Liebling, kommt einmal pro Woche zu Besuch und wird dann halb zu Tode gelobt. Dann lästern sie gern lautstark über meine Freundin, bevorzugt natürlich während sie in Hörweite ist.
Der unterstützt das verächtliche Schweigen seiner Mutter total, weigert sich, irgendwelche Informationen mit seiner Schwester zu teilen und lässt keine Gelegenheit aus, ihr zu sagen, was für ein schlechter Mensch sie ist weil sie es wagt, ein eigenes Leben führen zu wollen.
Naja, meine Freundin hat das akzeptiert und versucht, weiterzumachen, war dann auch schon beim Ausziehen, hat eine eigene Wohnung und war dabei, Möbel zu kaufen.
Aber dann ist sie vor einer Woche morgens aufgewacht und es ging gar nichts mehr. Jetzt ist sie in stationärer Therapie, selbst im Krankenhaus, und es geht ihr zunehmend besser.

Leider muss sie aber ab und an den Bruder kontaktieren, weil jemand die Katzen ihrer Mutter füttern muss und man dem Typen wirklich jeden einzelnen Handschlag aufzwingen muss.
Sie hat mir die Nachrichtenverläufe gezeigt, es ist echt unfassbar, wie der Kerl sich anstellt.
Aber gerade, weil es ihr jetzt wieder besser geht, hat sie das nicht lange mit sich machen lassen - und ihn jetzt gerade konfrontiert. Gefragt, was sie ihm bitte getan hat, um so eine Behandlung zu verdienen, von ihrem eigenen Bruder.
Daraufhin folgte ein Gespräch, das ich mitgelesen habe und das mir gerade echt immer noch im Hals steckt, weil es einfach so unfassbar ist.
Er hat ihr erzählt, dass er sie für einen schrecklichen und egoistischen Menschen hält, dass all die Opfer, die sie für ihre Mutter gebracht hat, in seinen Augen nichts wert sind, weil sie es nicht gut genug gemacht hat.
Und fing dann mit den typischen Narzisstengeschichten an, hat ihr erzählt, sie wäre in Wirklichkeit die Böse und würde sich die Realität verdrehen um alle anderen schlecht dastehen zu lassen.
Dass er gar nicht mit ihr diskutieren bräuchte, weil sie sich eh für niemanden außer sich selbst interessiert.
Und dann noch kackendreist abgelassen, dass ja das beste Beispiel wäre, dass sie gerade ihre arme, kranke Mutter ignoriert. Die doch in Wirklichkeit sie ignoriert! Was er doch selbst unterstützt! Was zur Hölle!
Und dann kommt der Klopfer: Sie hätte auch selbst keinerlei Probleme und würde nur so einen Aufstand machen, damit sie selbst im Mittelpunkt steht.

Ist das zu fassen?! Das wird vermutlich niemand lesen, weil es so irre lang ist, aber das musste einfach mal raus. Ich bin gerade SO sauer auf diesen Kerl!
Meine Freundin ist am Boden zerstört und zweifelt wieder total an sich. Es ist zum Kotzen...
 
Das ist schon in Ordnung Liebe Ginny .
Ich an deiner Stelle würde der Freundin Raten denn Beiden den Rücken zu kehren ohne schlechtes Gewissen .
Sie hat alles gemacht und nun soll sich der Bruder um die Mutter kümmern .
Mit 25 hat sie auch ein Recht unter solchen Umständen sich um ihr eigenes Leben zu kümmern .
Liebe Grüße Renate
 
Ginny, mit deiner Lebenserfahrung solltest du Bücher oder Drehbücher schreiben.

Google mal Niklas Sparks oder Rosamunde Pilcher.

Deine Geschichten verfilmt oder gedruckt könnten dich problemlos ernähren.

War nicht polemisch gemeint.

Michael (seit langem mal wieder)
 
Narzisten sind wirklich zum kotzen.
Hilf deiner Freundin wo es geht und sag ihr dass sie kein schlechtes Gewissen zu haben braucht.
Sie muss sich selbst retten!
 
Danke ihr Lieben :D
Mittlerweile geht es ihr schon besser, sie hat in der Klinik geweint und eine Mitpatientin hat sich Sorgen gemacht, sich mit ihr unterhalten - und siehe da, noch jemand mit vielen Gemeinsamkeiten und eine neue Freundin!
Ich freue mich so, dass das Leben ihr endlich nicht mehr nur Steine in den Weg legt :D

@Michael62 : Vielleicht mache ich das wirklich irgendwann, ich schreibe ja gern und viel :giggle:
 
Ich würde deiner Freundin auch raten sich aus der Sache raus zu ziehn.
Klar es ist Familie und man fühlt sich mit ihr verbunden egal wie groß die Differenzen sind.
Aber das hier scheint keinen Sinn zu machen wenn die Mutter lügt und der Bruder sie diffamiert.
Wenn er wirklich der "gute" Sohn ist wird er sich ja sicher ein Bein ausreißen wenn die "böse" Schwester die geliebte Mutter nicht mehr versorgen möchte.

Sie sollte sich mMn genau so verhalten wie man es ihr vorwirft. Dann wäre die Kritik wenigstens echt.
Aber deine Freundin kann anderen nur helfen wenn es ihr selbst gut geht.
Iwann muss der Selbsterhaltungstrieb eingeschaltet werden. Hilfe hat sie ja von Mutter und Bruder keine zu erwarten.
Ein wirklicher Verlust wird es also nicht und die Katzen der Mutter soll der Sohn selbst füttern.
Ich würd der Mutter einfach klipp und klar sagen was jetzt Sache ist und den Kontakt dann abbrechen.
Wenn der Sohn denkt er wäre ein erstklassiger Sohn soll er doch die Pflege übernehmen weil er ja nicht so egoistisch ist wie deine Freundin.
Der wird sich umsehn was das bedeutet mit sonem Menschen 24/7 zusammen zu leben wenn ER für alles verantwortlich ist.
Er kann anderen nicht vorwerfen egoistisch zu sein und seiner armen Mutter dann nicht zur Hilfe eilen.
Klar er wird es evtl auch nicht tun, wird Ausreden am Fließband produzieren aber das zeigt dann auch seine wahre Natur.

Mittlerweile geht es ihr schon besser, sie hat in der Klinik geweint und eine Mitpatientin hat sich Sorgen gemacht, sich mit ihr unterhalten - und siehe da, noch jemand mit vielen Gemeinsamkeiten und eine neue Freundin!
Ich freue mich so, dass das Leben ihr endlich nicht mehr nur Steine in den Weg legt :D

Wir beide kennen das aber. In einer Klinik geht es uns oft besser. Das Klima untereinander ist ein ganz anderes.
Die wahre Aufgabe liegt darin nach der Entlassung, wenn man wieder in den normalen Alltag geworfen wird, stabil zu bleiben.
Ich hab schon so viele in der Reha gesehn, mich selbst mit eingeschlossen, die nach der Reha wieder ins alte Muster verfallen sind, weil der Alltag, die Familie oder schlechte Freunde sie wieder eingeholt haben.
Manche waren auf nem richtig krass gutem Weg und sind in der "Freiheit" wieder total abgeschmiert nur um dann in der nächsten Reha wieder aufgepeppelt zu werden und nach der Entlassung erneut abzuschmieren.
Ne Reha ist einfach ein künstliches Konstrukt.

Es mag ein wenig grausam sein denn man wünscht sich immer Harmonie, vor allem mit Verwandten ersten Grades. Aber manchmal gehört das zum erwachsen werden dazu sich um sich selbst zu kümmern bevor einen andere kaputt machen. Sie muss quasi den harten Weg gehn und ihre eigene Familie gründen und die alte quasi vergessen. Einen liebevollen Partner an ihrer Seite, ein paar gute Freunde, klar, beides nicht selbstverständlich und einfach aber nur dort sehe ich aktuell etwas Seelenfrieden für sie. Zur Not kann man sich auch mit Arbeit zuschütten um keine Zeit mehr zum grübeln zu haben. Das aber nur temporär. Iwann wird sie sich ändern müssen, ihrer selbst wegen.
 
Ich denke, sie kann das schaffen, auch wenn sie hin und wieder stolpert, macht sie sich doch echt gut.
Ihr Hauptproblem ist, dass sie halt mit der Mentalität aufgewachsen ist, dass es ihre oberste Pflicht ist, sich um andere zu kümmern und ihr gesamter Selbstwert sich darüber zu definieren hat.
Ich hoffe wirklich, dass sie es schafft, da komplett rauszukommen.
Man merkt ihr an, dass sie es wirklich will, dass sie kämpft um endlich auch für sich leben zu dürfen.
Aber dafür muss sie eben nicht nur gegen die eigene Familie kämpfen, sondern auch viel gegen sich selbst.

Anderes Thema: Adam ruins everything hat endlich ein Video über Zucker und Fett gemacht!
Für die, die das Format nicht kennen: Adam ist ein Typ, der regelmäßig übliche Irrtümer, Täuschungen und Co aufklärt.
Ist bestimmt nicht alles immer perfekt und richtig, was er verzapft, aber dieses Video fand ich klasse!
 
Wissen wir doch alle hier.

Nur sind die, die es wissen müssten nicht hier. Schau mal, wieviele "Fette" mit dicken Kindern an der Kasse neben den Gummibärchen und der Cola, den gesunden linksdrehen Yokult und die ultragesunde Rama TransfettscheiXXe und die aufgeschäumte "Du darfst!" Leberwurst auf dem Band haben.

Ich steh da mit zwei Kilo Bauchspeck, zwanzig thüringer Rostbratwürsten, zwei Kilo fettem Rindersuppenfleisch, vier Steinen Kerrygold und sechs zwölverpack Eier und zwei Steinen Laru Schmalz schlank daneben.

Schaut aber keiner hin weil die Kinder nach dem Süsslram quengeln der völlig zufällig um den Kassenbereich herum plaziert ist.....
 
Dass wir das hier alle schon wissen ist doch klar :D
Aber ich mag die Videos von der Art her, die sind lustig und erreichen so auch Menschen, die sich sowas normal nie angucken würden.
 
Uns ist heute DIE Glücksanschaffung gelungen: Wir gondelten so durch den Penny, weils ein paar interessante Angebote gab - da fiel mir eine Eismaschine ins Auge.
Nicht das obligatorische Gammelding zum Vorkühlen, das nach der ersten Benutzung auseinanderfällt, sondern richtig selbstkühlend, etc - für nur 80 Euro!
Jetzt werden mir bestimmt gleich wieder tausend Leute erzählen, das hätten wir noch besser noch billiger kriegen können, aber wir haben immer mal bei Amazon und Co geguckt und nix vernünftiges unter 120 Euro gesehen.
Mein Freund hat zugeschlagen - und jetzt ist schon die erste Portion Eis verdrückt, wieder Kokosmilch :D
Irre lecker, super Konsistenz, super einfach!
Ich hatte schon Angst, ob das Gerät für den Preis wirklich tut, was es soll - aber wenn es nicht morgen auseinanderfällt, bin ich schon glücklich :D
 
Wir gondelten so durch den Penny

Uhh ein romatischer Spaziergang zu zweit sozusagen :)

Jetzt werden mir bestimmt gleich wieder tausend Leute erzählen, das hätten wir noch besser noch billiger kriegen können

Ja wobei mir eine innere Stimme direkt schon wieder einreden möchte das 80€ nicht wirklich viel sind für ne manierliche Eismaschine. Hoffentlich hält sie was sie verspricht.

Mein Freund hat zugeschlagen

Schlägertyp also :)

und jetzt ist schon die erste Portion Eis verdrückt, wieder Kokosmilch

Rezepte dürfen gerne gepostet werden. Ich kann mir Eis ohne Zucker, Zucker, Zucker und Zucker ja nicht so richtig vorstellen :)
 
Du hast immer eine Fantasie :giggle:
Rezepte gibt es nicht wirklich, ich mache das immer frei Schnauze :D
Kokosmilch und Sahne sind eigentlich so schon mega süß, deshalb kann da sogar jemand wie ich, der immer schlechtgewissig Süßstoff überall reinkippt, obwohl man ja Clean essen möchte, ohne arbeiten.
Dementsprechend... Dose Kokosmilch auf, in die Eismaschine, los gehts :D
Gestern noch mit einem Schuss zuckerfreien Haselnusssirup.
Morgen oder so werde ich mal damit Mohneis machen :D
 
Du hast immer eine Fantasie :giggle:

Ach du hast ja gar keine Ahnung. Da würden sich Abgründe auftun wenn du meine Fantasien kennen würdest :p


Ich musste gestern mal wieder feststellen das mein Magen/Darm grade böse mit mir ist.
Ich hab es gestern gewagt ein paar zuckerfreie Kaugummis zu kauen. Die Rechnung kam fast instant, Blähungen.
Ich habs wohl mit der zuckerfreien Maltit- bzw Stevilakritze letztens ausgereizt. Ich muss komplett verzichten sonst bringts nix.
Dafür läuft es grade wieder mal viel zu gut.
 
Vielleicht solltest du mal eine Weile Schonkost versuchen, nicht dass du am Ende auch chronische Reizungsgeschichten riskierst @_@
Mit der Eismaschine hab ich jetzt natürlich gut reden :giggle:
Eben fast 500 ml Mandelmilch mit Karamellsirup verdrückt.
Leider macht sich jetzt doch der kleine Preis bemerkbar, offenbar mag das Gerät die Festigkeit fettfreier Flüssigkeiten nicht so und streikt da ab einer gewissen Gefrierhärte.
 
Morgen gehts los, Leberfleckentfernung wegen Hautkrebsrisiko...
Ich hab ziemlich Schiss, die Entfernung am Rücken war total problemlos, hab das ja schon einmal durch - aber an der Brust?
Auf die Betäubungsspritze freu ich mich ja schon...
Und dann schön dabei zusehen, wie man mir ein Stückchen Fleisch rausschnibbelt. Yay!
Leute, drückt mir mal die Daumen, dass mir damit nicht der letzte Rest von meinem schrottigen Bindegewebe abschmiert und ich am Ende aussehe wie meine Ma.
Und überhaupt, dass ich der Ärztin bei dem Anblick nicht fröhlich auf die Bluse kotze, auch wenn ich ja eigentlich nicht der Typ für sowas bin.
Aber hey, ich hab auch noch nie bei sowas so richtig zugesehen.
Gar nicht nervös, nein...
Auf der Haben-Seite verliere ich damit ganz, ganz sicher bestimmt 1g Gewicht und habe am Ende eine Badass Narbe, zu der ich mir vielleicht eine andere Geschichte als "Leberfleckentfernung" ausdenken sollte.
Ich bin offen für Ideen!
 
Naja je nachdem wie groß die Narbe wird kannst sagen du hast ne Kugel abgefangen für J.F.Kennedy, leider schoss der Täter aber zweimal :)
 
Jaaaa, ich glaube das würde doch zu viele Logiklücken geben :giggle:

Vor lauter Panik hat meine Waage den Geist aufgegeben :think:
Heute morgen durfte ich mir aus einer breiten Palette was aussuchen, zwischen 64 und 68 Kilo.
Vielleicht hat sie es einfach nicht allzu gut verkraftet, dass ich sie umgestellt habe, hoffentlich legt sich das wieder... Wäre wirklich ärgerlich, sie jetzt schon umtauschen zu müssen, auch wenn ich den Karton in weiser Voraussicht behalten habe.
 
Ich lebe! Ich hatte tatsächlich eine unfassbar nette und geschickte Arzthelferin, die es geschafft hat, die Betäubungsspritze trotz der unglücklichen Stelle so zu setzen, dass ich absolut nix gespürt habe.
Außerdem hat man mich so hingepackt, dass ich hätte Situps machen müssen um zuzugucken.
War also total unspektakulär :D
Jetzt brennt und ziept es mittlerweile, aber durchaus im erträglichen Bereich.
 
Man darf auch mal Glück haben aber lass es dir gesagt sein der nächste Leberfleck wird unsagbar schlimm werden *lacht*
 
Du hast überlebt.

Cool, dachte schon, du kommst nicht mehr dazu dein Buch zu schreiben....
 
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