Ran an den Speck...

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Wasser verliert man nur ganz am Anfang. Danach kann man den Wert höchstens noch schwanken lassen, aber sonst ändert sich da nicht mehr viel.
Wenn du beim Training Gewichte erhöhst, hast du auch einen Zuwachs an Muskelmasse (oder hast du vorher nicht richtig trainiert?)

Warum glauben die Leute eigentlich, dass das Maßband verlässlicher Änderungen anzeigen würde, als die Waage? Wenn man dies will, muss man auch an allen möglichen Stellen messen und alles klar notieren. Dann wird man feststellen, dass sich immer irgendwo etwas ändert.
5-6 kg in unter 2 Monaten ist prima.
In etwa liege ich auch in diesem Bereich. Der Trend geht in die richtige Richtung und nur das zählt.
 
Ich habe vorher schon richtig Trainiert...beispiel Latzug zum Nacken 3x 10er Sätze vorher 60kg, Sonntag dann mit 80kg...
Gut kann damit nicht zu Olympia:p...aber sehe das schon als richtiges Training an
 
Dann hast du auch Muskelzuwachs und folglich ändert sich auch was
 
Hallo Zusammen bin mit Tagebuch Eintrag etwas überfällig hatte auch eine Mega
Stressige Woche hinter mir,und könnte mir morgens nicht wie gewohnt meine Eier machen.
Habe überhaupt die Erfahrung gemacht wenn man Morgens Ordentlich futtert, ist die Gesammtmenge über den Tag geringer, würde mir aber so nicht auffallen wenn ich nicht aufzeichnen wird.
Wollte auch mal wieder raushauen hauen was ich so esse, erst gestern Durchschnittstag und dann noch Dienstag, wo ich mal so richtig auf die SchXXße gehauen hab:rock:...

Freitag...

Morgen: 500ml Bulletproof Kaffee
+ 1 Tasse mit Sahne
Mittag: 2 Bratwurst Imbiss
Abend: 130g Gauda
150g Spanische Bratwurst
2285kcal
F:78%
KH:1%
EIW:20%


Donnerstag...
Morgen:500ml Bulletproof Kaffee
100g Gouda
100g Spanische Salami
Mittag: 130 Salat+MCT Öl
270g Sardinen
Abend: 400g Burger Pettys
100g Gauda
120g Salami
3881kcal
F:75%
KH:2%
EIW:23%

Hatte ja schon angekündigt das ich jetzt mal ein GEM Woche einlege,aber ich will zusätzlich wenn ich mit der GEM fertig bin nochmal nen bisl rum experimentieren wie mein Körper so auf verschiedene Lebensmittel reagiert.
Z.b mal eine Woche ohne Milchprodukte, dann mal eine ohne Koffein usw.
 
Ohne Milchprodukte verstehe ich ja, aber was soll der Verzicht auf Koffein?

Alle Behauptungen zu negativen Einflüssen von Koffein konnten in Test nicht bestätigt werden.
Koffein regt ein wenig den Kreislauf an. Das ist nicht negativ, wirkt sich in der Praxis aber überhaupt nicht aus.
Bei einem anhaltenden Konsum tritt zwar durchaus eine Abhängigkeit auf, aber auch diese hat keinerlei weitere Auswirkungen, außer dass die anregende Wirkung mit der Zeit nachlässt.
 
Hab auch nicht vor dauerhaft auf alles zu verzichten, es ist einfach nur ein selbstexperiment wie mein Körper darauf reagiert.
Nicht nur auf der Wage sondern auch wie ich mich fühle, wie viel Energie hab ich usw.
Da ich mich dauerhaft Keto ernähren will ist kompletter Verzicht auf z.B. Kaffee völlig sinnlos weil mich das mehr einschränkt als z.b auf Haribo oder Chips zu verzichten.
Will mich einfach gut ernähren und nicht die Askeese erlangen:sick:
 
Hatte auch die Woche eine Unterhaltung mit jemanden der schon mal low Carb gemacht hat, und zu mir meinte man hätte keine Energie, und wäre viel müde.
Kann das überhaupt nicht bestätigen, kann aber auch nicht bestätigen das man viel mehr Energie hätte als zuvor, wie man hier im Forum oft ließt.
Seit Keto finde ich das, das Energielevel über den Tag wesentlich konstanter ist
 
Weniger Energie hat man ganz am Anfang, wenn man es falsch macht oder zu wenig isst.
Mehr Energie hat man etwa 3 Wochen nach der Umstellung. Das ist leider kein dauerhafter Zustand und es normalisiert sich mit der Zeit wieder.
Der Energielevel ist aber wirklich konstanter und auch unter Last hält man länger durch.
Auf KH war ich nach 1-1,5 h normalem Training mit Hanteln und Maschinen für den Rest des Tages bedient.
Ohne KH mache ich mich erst ne halbe Stunde warm, trainiere dann 1-1,5 h, gefolgt von 45 Minuten Kardio. Dann eine Pause von 20-30 Minuten und nochmal 30-60 Minuten Kardio. Daran wäre früher nicht zu denken gewesen
 
Ja auf jeden Fall, auch die Muskelregeneration wird positiv beeinflusst.
Habe das Gefühl das Muskelkater wesentlich schneller weg sind.
 
Und du hast diese "vollgefressene schläfrigkeit" nach dem Essen nicht mehr. Früher nach nem guten KH reichen Mittagessen konnte ich fast im stehen einschlafen, das hatte ich bei Keto noch nie :D
 
Auf jeden Fall!
man hat den ganzen Tag über ein relativ konstantes Energie Level...
 
So heute habe ich mich mal wieder überwunden auf die Wage zu gehen,mit relativ nüchternen Ergebnis 108,3.
Aber Ok bin ja letzte Woche auch Faul gewesen, hatte ne ziemlich Stressige Fortbildung bei der ich nicht zum Sport gekommen bin.
Und diese Woche bin ich wie gerädert und schiebe den Sport immer auf, vermute das mein Körper gegen ne Erkältung ankämpft, weil meine Freundin Mega Krank ist.
Aber heute ist Schluss mit der ganzen Aufschieberei werde auf jeden Fall zum Sport gehen...
 
Wenn du dich nur 1x in der Woche wiegst kannst du nicht unterscheiden, ob der Wert gerade eher hoch oder eher niedrig ist.
Es kann sein, dass du eigentlich schon bei 106 bist. Es könnte aber auch sein, dass du sogar wieder bei 110 stehst.
Einzelne Messungen sagen ja nicht viel aus.
Einen Trend kann man nur über eine Reihe von Messungen erkennen.
Bei nur einer Messung pro Woche dauert es also locker nen Monat bis man einen groben Hinweis auf einen Trend bekommt
 
Ich habe seit den 15.2 4 Messungen gemacht, die zwischen 109.4 und 108,3 liegen.
Und auch immer um 5:30 Morgens, also so riesige Schwankungen sind da ja nie zwischen:eek:
 
Ich habe manchmal Schwankungen von bis zu plus/minus 1,4 KG von einem Tag auf den Anderen...nur weil ich mich jeden Tag wiege, kann ich sehen, dass ich mich wohl auf einem Plateu befinde, aber zumindest nicht zunehme.
 
Um die täglichen Schwankungen beim Gewichts-Tracking zu glätten,
lass ich mir den gleitenden Durchschnitt der letzten 2 Wochen berechnen
und als Kurve darstellen. Solange das aktuelle Gewicht unter dieser Kurve ist,
ist alles palletti, wenn es mehrere Tage hintereinander darüber ist,
gibt es Klärungs-Bedarf.
m_avg_htm_592c7f89.jpg

Man sieht hier, dass es sich an den letzten Tagen irgendwie ungünstig entwickelt.
Das ist aber noch nicht so schlimm, problematisch wird es erst, wenn die
rote Kurve nicht mehr fällt, sondern steigt, denn das würde bedeuten,
dass man - insgesamt gesehen - in den letzten 2 Wochen zugelegt hat.

In einem Spreadsheet muss man das Durchschnitts-Gewicht ungefähr als
SUMME(Gh-13:Gh)/14 formulieren, wenn G die Spalte für das aktuelle Gewicht
und h der Index der heutigen Zeile ist. Das kann man dann einfach in der Spalte kopieren.

Ein 14-Tage-Schnitt ist einigermaßen komfortabel, da darfs dann ab und zu etwas mehr sein.
Wenn man ehrgeiziger ist, kann man eine kürzere Spanne wie etwa 7 Tage einstellen,
dann wird aber der gleitende Durchschnitt ruckeliger.

Das Nette dabei ist, dass dir der Durchschnitt einigermaßen träge hinterher schlurft,
aber trotz eiserner Disziplin: er wird dich früher oder später einholen :devil:
 
Bei der Kurve sieht man ja recht gut, dass sich das Gewicht asymtotisch einer Waagerechten annähert. Ich nehme mal an, dass es viel Arbeit wird, wenn diese Gerade über deinem erdachten Ziel liegt
 
Das liegt an den Ausgangs-Daten meiner Test-Person, sie hat am Anfang schneller abgenommen als zuletzt.
Wenn die Kurve waagerecht wird, ist es ein Plateau, weil sich dann der Durchschnitt nicht mehr spürbar ändert.
Das wäre dann nützlich für eine Gewicht-Halten-Kontrolle.
Durch die Durchschnitts-Bildung werden die holprigen Tages-Daten praktisch normalisiert.

Edit: kleinen Tippfehler korrigiert
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, aber wenn man sich Kurven vom Abnehmverlauf fast beliebiger Leute anschaut, so stellt man fast immer fest, dass die Abnahme nicht linear sondern asymptotisch erfolgt.
Die Ursache hat wohl mehrere Gründe. Einer davon ist in der Set-Point-Theorie begründet die da sagt, dass jeder Mensch einen Punkt des idealen Gewichts hat, zu dem der Körper zurückkehren will. (Ist ein wenig fundiertes Konstrukt, funktioniert aber oft als Modell)
Ein weiterer Punkt dürfte sein, dass bei einer energiereduzierten Diät der Körper früher oder später seinen Energiebedarf nach unten anpassen wird und dann wird man trotz verminderter Zufuhr wieder zunehmen. Angeblich kann der Körper so bis zu 50% des Grundbedarfs einsparen.
Wenn ein erwachsener Kerl also einen Grundbedarf von 1200 kcal hat und dann nochmal etwa die gleiche Menge durch Aktivität verfeuert, so kann der Grundbedarf durch eine energiereduzierte Diät auf 600 kcal zusammenbrechen. Dann wäre der Gesamtbedarf trotz Aktivitäten nur noch bei 1800 kcal.
 
Ich glaube auch nicht an die Set-Point-Theorie, obwohl ich schon auf etlichen über Äonen fest gehangen bin.
Die Test-Person war auch nicht unterernährt, so dass der Grundumsatz geschrumpft wäre.
Sie hat im Schnitt seit Mitte November bis jetzt 2300 kcal/d verabreicht gekriegt, also nur ein kleines Defizit.
Nur war sie die meiste Zeit bei etwa 2200 kcal/d und hat sich kürzlich dazu entschieden,
auch Tages-Kalorien von über 3000 zuzulassen, vermutlich zum Kälte-Ausgleich.
Dieses Durchschnitts-Verfahren funktioniert auch, wenn man ein moderates Abnahme-Tempo beabsichtigt.
Das ist ja das Schöne, es koppelt sich von den absoluten Zahlen ab, interessant ist nur noch die Veränderung,
quasi so eine Art Relativitätstheorie :D, allerdings ohne Lichtgeschwindigkeit :party:
 

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