Ketogene Diät bei Krebs

Dieses Thema im Forum "Bin neu hier und habe schon Fragen" wurde erstellt von Sabrina H., 31. Oktober 2018.

  1. Sabrina H.

    Sabrina H. Neuling

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    Hallo zusammen,
    ich wollte mal nachfragen was ihr von ketogener Diät haltet als Krebstherapie? Habe nun viel im Internet darüber gelesen, fände allerdings noch ein paar Meinungen sehr interessant!
    Danke für eure Antworten!
    Liebe Grüße
    Sabrina
     
  2. Toddy

    Marianne Stamm-Mitglied

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  3. Laxx

    Laxx Stamm Mitglied

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    Hi,
    das Thema ist leider nicht sehr gut erforscht.
    Kann möglicherweise unterstützend bei konventionellen Therapien sein, oder schädlich sein, wenn der Krebs sich besonders gut von Fettsäuren ernähren kann.
    Krebstumore sind leider höchst individuell und können verschiedenste Mutationen tragen.

    edit:
    ganz interessante Quelle:
    https://clinicaltrials.gov/ct2/results?cond=cancer&term=ketogenic&cntry=&state=&city=&dist=

    Übersicht an Studien -laufende, abgebrochene und abgeschlossene, Suchwort ketogenic und cancer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Oktober 2018
  4. PerditaX

    PerditaX Bibliothekarin Moderator

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    Hallo Sabrina, willkommen.

    Als alleinige Therapie ist das zu wenig. Als begleitende Ernährungsweise gibt es positive Erfahrungen mit LowCarb oder auch Fasten. Das kommst aber immer auf den indiv. Krankheitsverlauf an. Die Uni Würzburg arbeitet m.W. mit LC und Krebs.

    Sicher fragst du aus persönlichen Gründen, das ist nicht leicht, ich kenn das.

    Grüße
    Perdita
     
  5. Sabrina H.

    Sabrina H. Neuling

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    Hallo,
    vielen Dank für eure Antworten und auch den Link!
    Ja, das dachte ich mir auch schon, das eine ketogene Ernährung gut als Ergänzung zu einer Therapie funktionieren könnte.

    Ich habe nun ein ganz interessantes Buch gefunden, das heißt "Keto gegen Krebs" von Miriam Kalamian, hier schreibt sie sogar, dass eine Krebszelle ausgehungert werden kann durch diese Ernährung.
    Ich kann mir nur bis jetzt nicht wirklich vorstellen, dass die ketogene Stoffwechseltherapie wirklich vollkommen helfen kann.
    Eventuell werde ich mir das mal bestellen und lesen, was sie genau berichtet. Kann ja nicht schaden.

    Liebe Grüße
    Sabrina
     
  6. Bestseller

    Bestseller

  7. Laxx

    Laxx Stamm Mitglied

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    Ja Warburg-Effekt ist gemeint.
    Ich habe bei google "Keto gegen Krebs" eingegeben und als erstes erscheint ein Zeitungsartikel:
    https://www.sueddeutsche.de/gesundh...nen-krebspatienten-vor-keto-diaeten-1.3687280

    "Die Idee dahinter klingt zunächst einleuchtend. Ein Großteil der Tumorzellen bevorzugt Kohlenhydrate - genauer: Glukose als Energielieferant, andere Treibstoffe wie Fett und Eiweiß können sie nicht oder nur mühsam anzapfen. Das können hingegen die Körperzellen. Die Leber baut bei Kohlenhydratmangel problemlos Fett und Eiweiße zu Keton-Körpern um, die überall im Körper zur Energieversorgung dienen. Das gab Anstoß zu der Vorstellung, man könne Krebszellen durch den Verzicht auf Zucker und andere Kohlenhydrate aushungern. Doch Laboruntersuchungen zeigen: "Bei Glukose-Mangel wachsen Tumorzellen zwar kurzzeitig langsamer, dann jedoch schneller", sagt Hübner."

    Zumindest gibts für "whole food plant based", also vegan und unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel was wo ein Tumormarker für Prostata Krebs zurückgegangen sind, während er sich bei der Kontrollgruppe weiter erhöht hat. Aber so viel habe ich mich nicht mit beschäftigt. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16094059

    Es ist glaube unglaublich schwer da was handfestes zu finden, Krebs ist leider höchst individuell und sehr anpassungsfähig. Bei der Bekämpfung von Krebs spielt das Immunsystem eine wichtige Rolle, dh man sollte es fördern: spazieren, frische Luft, Sport, gute Ernährung, soziale Kontakte, nicht aufgeben
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. November 2018
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  8. runningmaus

    runningmaus Aktives Mitglied

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    Hallo Sabrina,
    hm... mein Tumor lies sich damals nach der Probenentnahme und Diagnose durch strenges Low-Carb-Essen jedenfalls nicht im geringsten beindrucken, im Gegenteil, er wuchs deutlich weiter, bis Therapiebeginn .... (ich war dem Dr. Strunz lange böse deswegen, weil er doch was anderes geschrieben hatte!)
    In den 3 Chemo-Zyklen jedoch dann verkleinerte er sich um über 90% (von den Ärzten erhofft war 20 bis 80 %) ,
    spürbar bereits in der ersten Woche!!
    und die folgende Bestrahlung - eine harte, anstrengende Nummer übrigens -
    verbrannte alle Reste des Tumors, und den bösen Teil der beiden zuvor befallenen Lymphknoten.

    Jetzt bin ich rund 6 Jahre weiter - und seit mehreren Kontrolluntersuchungen kreuzen die Doktores in ihren Bogen für mich "Vollremission" an.

    Klar, es sind ein paar Schäden geblieben, auch meine Kraft ist nicht zu 100% zurück .... aber,
    ich sage mal 95% Maus kann auch eine ganze Menge bewegen.

    Was ich sagen will: fettreiches Low-Carb-Essen alleine tut es ganz sicher nicht,
    kann einem aber deutlich helfen, die schwere Zeit gut zu überstehen.


    Es gibt jedenfalls gute Hinweise darauf, daß viele Krebs-Therapien mit Keto, mit Fasten,
    bzw. auch mit Intermittierendem Fasten besser vertragen werden,
    zum Teil sogar besser wirken.
    Da gibt es noch viel zu forschen... :)

    Gruß!
     
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  10. Sabrina H.

    Sabrina H. Neuling

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    Vielen Dank für Eure Meinungen! Hat mir auf jedenfall sehr weitergeholfen! Ganz liebe Grüße Sabrina
     
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  11. runningmaus

    runningmaus Aktives Mitglied

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    LC
    he, Sabrina,
    wie geht es Dir denn? Wie ernährst Du Dich?
    oder geht es um einen Deiner Lieben?
     
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